Überlastschutzvorrichtung, einstellbar
Typ 910.13, Messing oder CrNi-Stahl


Anwendungen

  • Die einstellbare Überlastschutzvorrichtung dient als Sicherung gegen auftretende Überdrücke, die über den Anzeigebereich der Druckmessgeräte hinausgehen
  • CrNi-Stahl-Ausführung für aggressive Messstoffe, auch in aggressiver Umgebung
  • Für die Prozessindustrie in: Maschinenbau, Allgemeiner Anlagenbau, Chemie, Petrochemie, Kraftwerke, Bergbau, On- /Offshore und Umweltsektor

Leistungsmerkmale

  • Ausführung mit Druckanschluss in Form A bzw. Form B
  • 7 verschiedene Einstellbereiche wählbar
  • Nenndrücke bis 600 bar
  • Überdrucksicher bis 1000 bar
  • Vakuumsicher

Überlastschutzvorrichtung Typ 910.13

Beschreibung    

 

Die Überlastschutzvorrichtung für Druckmessgeräte ist ein Kolbenventil. Mittels einer Schraubenfeder bleibt die Durchlassstellung solange erhalten, bis der auf den Kolben wirkende Druck den Gegendruck der Feder überwindet und dadurch das Ventil schließt.

Nach Abfall des Druckes um ca. 25 % unter den Schließdruck öffnet sich das Ventil wieder, der Kolben geht unter der Einwirkung der Federkraft in seine Ruhestellung zurück.

Werkseitige Einstellung siehe Datenblatt.
Einstellungsänderung:
Regulierschraube im Uhrzeigersinn drehen ⇒ Schließdruck höher (bzw. gegen Uhrzeigersinn ⇒ Schließdruck niedriger).

Als Regler bzw. für Regelaufgaben ist die Schutzvorrichtung nicht geeignet!

Einstellwerte bei werkseitigem Anbau
Bei Montage an das Druckmessgerät durch WlKA wird die Überlastschutzvorrichtung eingestellt auf 1,1 x Skalenendwert des Druckmessgerätes.

Standardausführung

Druckanschluss
Form A: G ½ Anschlussgewinde beiderseits
Form B: ½ NPT Anschlussgewinde beiderseits (siehe Abmessungen Seite 2)

Ventilkörper
Wählbar Messing (mit Spannmuffe aus Stahl, rostgeschützt) oder CrNi-Stahl (mit Spannmuffe aus CrNi-Stahl 1.4571).

O-Ring
FPM

Zulässige Temperaturen
+80 °C maximal

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