Stellungnahme REACh / RoHS / Stoffverbotslisten

1. Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACh)

Die Firma Alexander Wiegand SE & Co. KG unterliegt gegenüber Ihren Kunden der Informationspflicht nach Artikel 33 der REACh – Verordnung, sofern in einem von uns gelieferten Produkt ein sehr besorgniserregender Stoff (SVHC – Stoff) in einer Massenkonzentration über 0,1 Prozent enthalten ist.

Bis zum heutigen Tag liegen uns keine Erkenntnisse vor, dass die an Sie gelieferten Produkte SVHC – Stoffe in einer Konzentration über 0,1 Gewichtsprozent enthalten. Beim Vorhandensein von SVHC – Stoffe in unseren Produkten, über der genannten Massenkonzentration, werden wir Sie umgehend informieren.

2. EU Richtlinie RoHS (2011/65/EU ehemals 2002/95/EG)

Bezogen auf die Erfüllung der Anforderungen aus der EU-Richtlinie 2011/65/EU („RoHS“, ehemals 2002/95/EG) möchten wir Ihnen mitteilen, dass deren Stoffverbote zurzeit nicht auf unsere Produkte anwendbar sind. Unsere Produkte sind gemäß Anhang I der Richtlinie 2011/65/EU der Kategorie 9 zuzuordnen, also Kontrollgeräte für die Industrie. Für diese Produkte sind die Stoffverbote erst nach Beendigung der Übergangsfrist ab dem 22. Juli 2017 anwendbar (Artikel 4 Absatz 3 der 2011/65/EU). Ziel dieser Übergangsfrist ist es, den Herstellern die Möglichkeit zu geben, die Langzeitzuverlässigkeit bleifreier Verbindungsstrukturen an entsprechenden Produkten zunächst nachzuweisen und damit das Risiko für die Kunden zu minimieren.

Gleichwohl ist es unser Bestreben, den Anforderungen der o. g. Richtlinie nach Schadstofffreiheit zu einem möglichst frühen Zeitpunkt Rechnung zu tragen. Aus dem Grunde wurde bei WIKA ein umfassendes Programm aufgesetzt, das die Verwendung von umweltgefährdenden Substanzen in unseren Produkten zum frühestmöglichen Zeitpunkt verhindert.

Sollte Ihrerseits kurzfristig die Schadstofffreiheit nach der RoHS-Richtlinie gefordert werden, müssen unsererseits die Aufwendungen für eine vorgezogene Qualifizierung und die sich daraus ergebenden Zusatzkosten und Termine ermittelt werden.

Zusätzlich führt WIKA weitergehende regelmäßige Untersuchungen durch, um gesundheits- bzw. umweltschädliche Stoffe zu ermitteln und im Rahmen von Substitutionsprüfungen möglichst zu eliminieren. Dies zählt auch im Rahmen unserer Zertifizierung nach ISO 14001 zu unserem festgelegten kontinuierlichen Verbesserungsprogramm.

Eine Untersuchung von kundenspezifischen Stoffverbotslisten ist aufgrund der notwendigen Rückverfolgung der eingesetzten Materialen bis auf den Rohstoff sehr aufwändig und teuer. Eine solche Untersuchung kann nur in Einzelfällen und gegen Berechnung durchgeführt werden. Eine seriöse Bestätigung der Stoffverbotsliste ist ohne eine solche Laboruntersuchung nicht möglich. Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis.

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