Meilensteine

 

 

1946

Am 2. Januar gründet Alexander Wiegand mit seinem früheren Mitarbeiter Philipp Kachel die WIKA GmbH. Der Betrieb steht in Klingenberg, das Büro in Frankfurt-Griesheim. Die Anfangsbuchstaben der Nachnamen der beiden Gründungsmitglieder bilden den Unternehmensname WIKA und werden im Laufe der Zeit zur anerkannten Marke. Anfänglich werden Lohnaufträge und Reparaturen an landwirtschaftlichen Geräten durchgeführt, Ende 1946 beginnt die Produktion von Manometern. 



1956

Weichenstellung für den künftigen Erfolg:

Das Produktionsprogramm wird auf Manometer aus CrNi-Stahl ausgedehnt, die Vertriebsorganisation ausgebaut und eine eigene Entwicklungsabteilung eingerichtet. 

 

 

1960

Im Frühjahr beginnt der Bau eines neuen Werks, in dem alle bislang verstreuten  Zweigbetriebe unter einem Dach zusammengefasst werden. Dank dieser Maßnahme kann die stetig wachsende Produktion in geordneten Bahnen verlaufen. Anfang des Jahres 1961 werden die neuen Hallen bezogen.


1965

Weitere Baumaßnahmen werden durchgeführt. Hierzu zählen das neue Büro-, Sozial- und Versandgebäude. Am 1. September findet die Einweihung des neuen Werks in Trennfurt statt.


1967

Mit dem Tod von Dr. Konrad Wiegand hat das Unternehmen einen schweren Verlust hinzunehmen. Ursula Wiegand übernimmt die Leitung von WIKA. Im Jahr 1968 wird die Dr.-Konrad-Wiegand-Stiftung eingerichtet.

1970

WIKA wird die Nummer 1 der Manometerhersteller in Europa. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigt das Unternehmen rund 880 Mitarbeiter, produziert täglich 22.500 Manometer und erzielt einen Jahresumsatz von 50 Millionen DM. Im Vergleich zu 1960 werden die Exportumsätze mehr als verzehnfacht und erreichen rund ein Drittel des Gesamtumsatzes.


1971

WIKA feiert sein 25-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass lässt Ursula Wiegand für jeden Mitarbeiter eine Gedenkmünze prägen. Diese zeigt auf der einen Seite Dr. Konrad Wiegand, auf der anderen Seite das Unternehmen WIKA.


1974

Kurz vor dem Jahreswechsel produziert WIKA das 55.555.555ste Druckmessgerät.


1979

Die „Traumgrenze“ von 100 Millionen DM Umsatz wird überschritten. WIKA produziert neben dem Stammhaus in Klingenberg mittlerweile auch in der Schweiz, Südafrika, USA und Spanien. 1979 ist auch das Jahr, in dem die ersten elektronischen Druckmessgeräte auf den Markt gebracht werden. Im Jahr 1980 wird das 100-millionste Druckmessgerät von WIKA produziert.


1984

Ursula Wiegand erhält die Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft. Die Ehrung übernimmt der Staatsminister Dr. Anton Jaumann im Rahmen einer Feierstunde im Festsaal des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Verkehr in München.



1985

Ursula Wiegand wird zur Unternehmerin des Jahres 1984 gewählt.


 

1986

Zu Jahresbeginn übernimmt WIKA die Thermometerfabrik Kachel. Mit dieser Maßnahme vereint Ursula Wiegand wieder beide Bestandteile des Namens WIKA.  Am 18. Februar feiert WIKA 40-jähriges Firmenjubiläum. Anwesend sind Geschäftsfreunde, Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie persönliche Freunde. Prominentester Gast in diesem Kreis ist der ehemalige Bundespräsident Dr. Walter Scheel.


 


1988

Am 13. Mai wird die neue WIKA Hauptverwaltung in Klingenberg eingeweiht. Zur Eröffnungsfeierlichkeit gibt sich der berühmte Violinist Gidon Kremer die Ehre.


1994

Im Juni zertifiziert die deutsche Gesellschaft für Zertifizierung von Qualitätsmanagementsystemen mbH (DQS) WIKA nach DIN ISO 9001.


1996

WIKA feiert sein 50-jähriges Jubiläum und ist weltweit die Nummer 1 für mechanische Druck- und Temperaturmessgeräte. Überschattet wird das Jubiläumsjahr durch den Tod von Ursula Wiegand. Ihr Erbe führt Dipl.-Ing. Alexander Wiegand fort, er übernimmt im selben Jahr die Leitung des Unternehmens.


 


1999

Im Juni wird nach einjähriger Bauzeit das neue Sensorikzentrum in Betrieb genommen. Es umfasst 13.000 qm Produktionsfläche, verteilt auf vier Stockwerke. Das Sensorikzentrum schafft neue Kapazitäten, die durch das ungebremste Wachstum, insbesondere in der elektronischen Druck- und Temperaturmesstechnik, benötigt wurden.



2001

Eine starke Marke verändert Ihr Gesicht: WIKA erhält ein neues Logo. Es signalisiert die nach außen gerichtete Öffnung als global agierendes Unternehmen und repräsentiert gleichzeitig Stärke und Kompetenz durch nach innen gerichtete Geschlossenheit.

2002

"WIKA goes lean": In einigen ausgewählten Fertigungsbereichen starten die ersten KAIZEN-Aktivitäten. Nach den ersten Erfolgen wird KAIZEN auf die Großteile-Fertigung und schließlich auch auf den Office-Bereich ausgeweitet.

2004

WIKA startet in Zusammenarbeit mit der Belegschaft die Ausbildungsinitiative 10+. Um aktiv ein Zeichen gegen das steigende Ausbildungsplatzproblem zu setzen, wird die Anzahl der Auszubildenden um ein Drittel erhöht. WIKA und die Belegschaft unterstreichen damit ihr Bekenntnis zu einer sozialen Verantwortung und sicheren Arbeitsplätzen in der Region Untermain.

2007

WIKA erhält den Innovations- und Kreativitätspreis "InKA" der Fraunhofer Technologie-Entwicklungsgruppe (TEG). Der Preis wird jährlich für hervorragende Leistungen im Bereich Innovationsmanagement verliehen.


2008

Ein weiterer Meilenstein ist erreicht: WIKA verzeichnet erstmals einen Umsatz von mehr als 500 Millionen Euro.

Mit dem Bau der Kinderkrippe "WIKALino" beweist WIKA erneut soziales Engagement und unterstreicht die familienorientierte Personalpolitik.

Auch für die Gesundheit der Mitarbeiter ist gesorgt: In Kooperation mit der Kieser Training AG eröffnet im Januar ein Fitness-Studio mit Fokus auf gesundheitsorientiertes Krafttraining auf dem Werksgelände in Klingenberg.

2011

Nachdem im Jahr 1960 die erste Niederlassung gegründet wurde, gehören zur WIKA Gruppe nunmehr weltweit 40 Niederlassungen. 65 Jahre nach Gründung des Unternehmens beschäftigt WIKA weltweit über 7.000 Mitarbeiter.

 

 

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